“Disneys Eine Weihnachtsgeschichte” ist besonders wertvoll

24 10 2009

“Disneys Eine Weihnachtsgeschichte” ist von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) mit dem Prädikat “besonders wertvoll” ausgezeichnet worden. Hier die euphorische Begründung der FBW:

“Disney liefert zu dieser Weihnachtssaison eine Variante des Klassikers von Charles Dickens mit noch nie gesehenem Tempo und großen amerikanischen Schauspielern – allen voran Jim Carrey – als Vorlage für eine beeindruckende Animation. Das Fest der Liebe ist für den einsamen Griesgram Ebenezer Scrooge nur Humbug, doch die drei Weihnachtsgeister wissen ihn, jeder auf seine eigene Weise, eines Besseren zu belehren. Dieses Märchen für Erwachsene beweist einmal mehr die faszinierende und anrührende Wirkung dieser traditionellen Geschichte und wartet mit opulenten Bildeinfällen, einer schönen Atmosphäre von London im 19. Jahrhundert und ironischem Witz auf. Ein schaurig-schönes Gruselkabinett wie ein unterhaltsamer Achterbahnritt und nicht nur in 3D überwältigend auf allen Sinnesebenen!

Scrooge

Der Klassiker von Charles Dickens hat schon sehr oft als Vorlage für Filme und Bühnenstücke gedient, wurde modernisiert und verfremdet und ist seit 166 Jahren ein Dauerbrenner nicht nur zur Weihnachtszeit. Robert Zemeckis beweist mit seiner Interpretation der Erzählung von dem notorischen Geizhals Scrooge, den drei Geister in der Weihnachtsnacht zum Guten bekehren, zum einen, dass die 3D-Technik einen Quantensprung durchgemacht hat. Zum anderen zeigt er, dass diese Geschichte immer wieder neue Generationen fasziniert und im wahrsten Sinne des Wortes unsterblich ist.

In geradezu berückenden computeranimierten Bildern, die an englische Weihnachtsbilder, Buchillustrationen und Postkarten aus dem 19. Jahrhundert erinnern, entführt diese gelegentlich ein wenig zu laute und drastische Variation des alten Themas in die dunkle Welt des raffgierigen Scrooge, der sich nur über materiellen Erfolg definiert und alle menschlichen Regungen in sich längst auf dem Altar des Geldes geopfert hat. Doch noch ist Scrooge nicht verloren, denn auf Betreiben seines einstigen, vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners Marley, der aufgrund seines Geizes der ewigen Verdammnis anheim gefallen ist, erhält der verbitterte Geizkragen noch eine letzte Chance: Drei Geister suchen ihn heim und lehren ihn nicht nur das Fürchten, sondern auch die Bedeutung der Weihnacht erkennen. Scrooge wird auf eine fantastische Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitgenommen und am Ende geläutert und gerettet. Er, der Weihnachten immer abgelehnt hat, wird nun erfüllt vom wahren Geist der Weihnacht, das heißt von dem Gefühl der Mitmenschlichkeit und Großzügigkeit.

Diesen Weg zur Läuterung hält der Film konsequent durch. Es geht dabei manches Mal sehr heftig und gruselig zu, so dass dieser Animationsfilm sich für kleinere Kinder nicht als Märchen zur Weihnachtszeit eignet. Doch die ironischen und selbstironischen Brechungen und vor allem Jim Carreys faszinierendes Spiel als Scrooge gleichen diese manchmal etwas grellen Effekte aus. Beeindruckend neben der Technik sind auch die Ideen, mit denen die Weihnachtsgeschichte angereichert worden ist: So verstecken sich unter dem Mantel der zukünftigen Weihnacht zwei ganz andere Geister, die viel erschreckender sind als die Lehrmeister von Scrooge: Der Geist der Ignoranz und der Geist der Armut. Darin spiegelt sich sowohl die Sozialkritik von Dickens wieder als auch eine durchaus moderne Interpretation des Klassikers, die diesem Film noch ein paar starke zusätzliche Pointen verleiht.”

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24. Mannheimer Filmsymposium mit Thema “Digitale Welten” startet heute

23 10 2009

Unter dem Titel “Digitale Welten – Reine Technik oder künstlerische Chance” beginnt heute das 24. Filmsymposium in Mannheim. Vom 23. bis 25. Oktober 2009 fällt im kommunalen Kino Mannheims, dem “Cinema Quadrat”, der Blick in „Digitale Welten“ und die Stellung der Grundfrage, ob es sich dabei nur um technische Innovationen handelt oder es inhaltliche und/oder ästhetische Veränderungen gibt. Oder anders: Die Zukunft des Kinos wird mit „Hello Pixel, Goodbye Grain?“ begrüßt aber auch in Frage gestellt – mit sieben Vorträgen, sechs Filmprogrammen, drei Werkstattberichten und zwei Diskussionsrunden mit vielfachen Perspektivenwechseln.

Gibt es Ansätze einer neuen Filmsprache oder wird die alte nur schneller „gesprochen“? Müssen virtuelle Welten auch immer digital dargestellt werden? Bleibt die digitale Filmsprache in der Nachahmung der „Wirklichkeit“ verhaftet, oder gelingt ihr ein Vorstoß in bisher unbekannte Regionen? Fragen, die wir stellen und vielleicht im Laufe des Symposiums beantworten wollen!
Gleich im Eröffnungsvortrag mit „Der Angriff der Killer-Pixel“ stellt der Berliner Filmkritiker Rüdiger Suchsland Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Digitalisierung im Hinblick aufs Kino an. Nils-Julian Bürker von BEWEGTE BILDER MEDIEN AG aus Tübingen referiert über die Erzeugung und die Wahrnehmung bewegter Bilder im digitalen Film in seinem Vortrag „Kunst oder Künstlichkeit?“. Rolf Coulanges, Director of Photography, unterzieht die unterschiedlichen Produktionsprozesse bewegter Bilder aus der Sicht eines Kameramannes eine genaue Qualitätsanalyse und fragt nach, ob nicht eben die Mobilität und Verfügbarkeit des Bildes seine Erscheinung bzw. Wahrnehmung heute mehr als die Ästhetik prägt. Ivo Ritzer, Mainzer Filmwissenschaftler, richtet den Blick auf hybride Räume und das digitale Kino in Hongkong. Ernst Schreckenberg, Medienwissenschaftler aus Paderborn, lenkt die Aufmerksamkeit auf Hollywood und die visuelle Bereicherung durch die Digitalisierung im Blockbusterfilm in seinem Vortrag „Die Sinnlichkeit der Schärfe“.

Das Mannheimer Filmsymposium schafft in den drei Oktobertagen in seiner nun schon 24-jährigen Tradition einen dichten konzentrierten Raum, in dem Neues gehört, Überraschendes entdeckt und gesichtet und im Anschluss diskutiert werden kann. Die Werkstattberichte im Symposiums-Programm sind hochaktuell. Mit den Filmen BenX (R: Nic Balthazar BEL/NED 2007), Tracey Fragments (R: Bruce McDonald, CAN 2007), Redacted (R: Brian de Palma, USA 2007) und Waking Life (R: Richard Linklater, USA 2001) kann der Symposiumsbesucher zudem völlig unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Aufnahme oder Verarbeitung auf der Leinwand erleben.

Das vollständige Programm befindet sich hier.

DigitaleLeinwand wünscht ein fantastisches Symposium!

DigitaleWelten



Monsters vs. Aliens – Featurettes

23 10 2009

Und als kleinen Nachschlag hab ich zum DVD und Blu-ray-Start von Monsters vs. Aliens noch ein ganzes Paket mit Featurettes für euch:

Golden Gate Bridge:

Action Sequences:

Actors Movement

Animating B.O.B.

Real Life Ginormika

Monster or Alien

Monster Cast

Classic Monsters in Modern World:



neuer AVATAR-Trailer online!!!

23 10 2009

Vom SciFi-Ethno-Epos zum klassischen Actionhelden-Epos. Hier der brandneue Trailer für James Camerons AVATAR! Sorry für die Qualität, aber besser ist derzeit nicht verfügbar… Here we go:

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Was denkt ihr?



Monsters vs. Aliens jetzt auf DVD und Blu-ray + neues 3D-Abenteuer

23 10 2009

Wie kann man der Bedrohung aus dem Weltall Einhalt gebieten? Genau, indem man seine schrecklichste Waffe einsetzt. Im Fall von Dreamworks erstem stereoskopischem 3D-Abenteuer “Monsters vs. Aliens” sind das die schrecklichsten Monster der 50er Jahre B-Movies- Filmgeschichte: Dr. Cockroach entspringt einer Maschine, die der aus The Fly (1958) ähnelt, Missing Link referenziert an Creature from the Black Lagoon (1954), B.O.B hat The Blob (1958) zum Vorbild, Insectosaurus basiert auf Mothra aus dem Film Mosura (1961) und Susan, die zur Ginormika wird, erleidet das gleiche Schicksal wie im Film Attack of the 50 Foot Woman (1958).

Susan Murphy wird bei ihrer Hochzeit von einem Meteoriten getroffen und wächst auf stattliche 50 Meter Körpergröße. Nicht nur die Hochzeit ist damit gelaufen, sondern auch auch ihr normales Leben, denn der amerikanische Geheimdienst fängt sie sogleich ein und sperrt sie zu den anderen, allesamt sehr liebenswerten Monstern in die geheime Basis. Der außerirdische Tintenfisch-Fiesling Gallaxhar hätte aber nun gerne sein Quantonium, geheimnisvolle Kraftquelle und Auslöser für Susans Wachstum, zurück und schickt zunächst einen Roboter und schließlich seine Klonarmee auf die Erde. Um die außerirdische Gefahr abzuwehren, setzt die amerikanische Regierung ihre Sammlung von Monstern als Geheimwaffe ein. Dabei geht in San Francisco nicht nur die Golden Gate Bridge zu Bruch- aber es gilt die Erde zu retten.

“Monsters vs. Aliens” startete im April 2009 als Revolution des Kinos – die erste Welle der stereoskopischen Kinos wurde in Deutschland rechtzeitig zum Filmstart ausgerollt. Nun ist der Spaß auf DVD und Blu-ray überall erhältlich. Mit dem Kauf beim Internethändler unterstützt ihr DigitaleLeinwand mit ein paar Cent, Klick auf das Cover genügt:

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Und als besonderes Highlight entwickelte DreamWorks Animation das Prequel “B.O.B.’s großer Ausbruch” exklusiv für die DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung. Glibberwesen B.O.B. plant in diesem 11-minütigem Kurzfilm zusammen mit Dr. Kakerlake und Link einen Ausbruch aus der Area 52- und entdecken dabei das Geheimnis des sagenumwobenen Gebiets. Sowohl die DVD als auch die Blu-ray-Version enthalten jeweils zwei anaglyphische 3D-Brillen in Grün/Magenta. Achtung: Nur der neue Kurzfilm ist in stereoskopischem 3D enthalten, der Hauptfilm liegt auf beiden Medien nur monoskopisch vor. Bestes S3D-Kinoerlebnis gibt es eben nur im Kino. Dafür gibt es  auf DVD und Blu-ray natürlich einen Haufen weiterer Extras:

  • DVD: Kommentar der Filmemacher, Modernes Monster-Movie-Making, Die Technik von Monsters Vs. Aliens, Entfernte Szenen, DreamWorks Animation Video-Jukebox, B.O.B.s großer Ausbruch in 2D und 3D
  • BD: Kommentar der Filmemacher, Die Animatoren-Ecke, Fakten zum Film, Monströses 3D und mehr, Nicht-von-dieser-Welt-2D-Spaß, Entfernte Szenen, Modernes Monster-Movie-Making, Die Technik von Monsters vs. Aliens, DreamWorks Animation Video-Jukebox, B.O.B.s großer Ausbruch in 2D und 3D

Hier nochmal zum Erinnern den Trailer für euch:

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Und der Teaser für den Kurzfilm “B.O.B.’s großer Ausbruch”:

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+++Blitzmeldung: Überaschungskonzert von Robbie Williams in Berlin +++

22 10 2009

Der Erfolg des Electric Proms-Konzerts vom Dienstag dürfte Robbie Williams Mut gegen seine Enochlophobie (Angst vor Menschenmassen) gegeben haben: Am Freitag wird er ein exklusives Überraschungskonzert in Berlin spielen! Das Beste: Der Eintritt ist frei (dafür spielt er aber auch nur 5 Songs)! Ort ist die Max-Schmeling-Halle, Beginn 16h.

Den Erlebnisbericht vom Weltrekord der Kinoübertragung könnt ihr hier nachlesen.

Endlich wieder Teddys werfen!