Ausgefallener PR-Stunt – 3D-Rettungsboot-Screening von SCHIFFBRUCH MIT TIGER in Paris

08. Dez 2012 5 Kommentare von

Was tun im Filmmarketing, damit man im Dickicht der Meldungen noch durchdringt? Ein PR-Stunt ist eine beliebte Möglichkeit, die Pariser Vorführung von LIFE OF PI- SCHIFFBRUCH MIT TIGER ein gelungenes Beispiel. Ziel ist es durch den Esprit die Aufmerksamkeit zu erreichen, die sich nach der Durchführung als Meldung weiter in den Medien verbreitet, bestenfalls viral. In Deutschland leiden wir in der Regel unter Charity-Screenings und Ein Herz für Kinder-Auktionen auf Ebay. Nichts gegen den guten Zweck, aber unendlich abgenudelt.

 

Schiffbruch mit Tiger - Rettungsboot-Screening

Ein einmaliges Konzept mit direktem Bezug zum Film Life of Pi lieferte nun Fox Frankreich, die ein Special Screening kurzerhand auf dem Wasser veranstalteten. Im Sommer wäre es draußen auf Seine oder See bequem, im Winter geht man halt in ein Schwimmbad, auch dies immanent, ist die Hauptfigur Piscine Molitor Patel doch nach einem französischen Schwimmbad benannt. Diesmal ging es aber in das Piscine Pailleron. Dort bekamen die Gäste Rettungswesten ausgehändigt und durften auf dem Wasser in kleinen Rettungsbooten Platz nehmen, die natürlich von der Tsimtsum, dem untergegangenen Frachter in der Geschichte, stammen. Natürlich wurde Schiffbruch mit Tiger in 3D auf der extra installierten Leinwand gezeigt. Fehlt nur noch die Wellenmaschine zur Sturm-Simulation.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es glücklicherweise ein Video des Cinemá sur l’eau-Screenings. Damit lässt sich zwar die Immersivität nicht nachspüren, man bekommt aber einen schönen Eindruck.

Chapeau Fox France, das war eine wundervolle Idee!

Ang Lees Life of Pi -Schiffbruch mit Tiger startet in Deutschland am 26. Dezember 2012.

Kurzinhalt: Pi Patel ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Eine Katastrophe führt dazu, dass er mitten auf dem Ozean, abgeschnitten von der Außenwelt, in einem Rettungsboot dahintreibt. Dieses teilt er sich mit dem einzigen anderen Überlebenden: einem furchteinflößenden bengalischen Tiger namens Richard Parker, zu dem er eine wundersame und unerwartete Verbindung aufbaut. Pi nutzt seinen ganzen Einfallsreichtum, um den Tiger zu trainieren, seinen Mut, um den Elementen zu trotzen, und schlussendlich seinen Glauben, um die Kraft aufzubringen, sie beide zu retten. Die schicksalhafte Reise des Teenagers wird dabei zunehmend ein episches Abenteuer voller gefährlicher Entdeckungen und Erlebnisse.

Bilder ©  Fox · Alle Rechte vorbehalten.

(via EW.com)

Weitere Artikel zum Film:

  1. Memes of Pi - Wie aus Schiffbruch mit Tiger ein Internet-Meme wurde
  2. Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger - Interview mit Editor Tim Squyres über Effekte, Storytelling und 3D-Sound
  3. Gewinnt zum Filmstart von SCHIFFBRUCH MIT TIGER fabelhafte Fanpakete mit Freikarten [Verlosung]
  4. Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger (Ang Lee)
  5. Ausgefallener PR-Stunt - 3D-Rettungsboot-Screening von SCHIFFBRUCH MIT TIGER in Paris
  6. Adventure, Hope, Triumph: neue Poster und Trailer zum 3D-Highlight LIFE OF PI: SCHIFFBRUCH MIT TIGER
  7. LIFE OF PI - SCHIFFBRUCH MIT TIGER: First Listen aus Mychael Dannas Score + neues Teaserplakat
  8. Neue Szenenbilder und deutscher Trailer für Ang Lees 3D-Epos SCHIFFBRUCH MIT TIGER
  9. SCHIFFBRUCH MIT TIGER: Livestream zur Weltpremiere heute auf DigitaleLeinwand.de
  10. Erster Trailer für Ang Lees SCHIFFBRUCH MIT TIGER (Life of Pi) endlich veröffentlicht [Poster-Update]
  11. Fantastisch gefaucht, Richard Parker! Erster Clip aus Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger veröffentlicht
Filmmarketing

Der Verfasser

The author didnt add any Information to his profile yet

5 Responses to “Ausgefallener PR-Stunt – 3D-Rettungsboot-Screening von SCHIFFBRUCH MIT TIGER in Paris”

  1. Stefan says:

    Wie geil ist das denn bitteschön!? Könnte ich mir in D aber kaum vorstellen, da sind wir doch iwie zu steif für, oder?

    • Gerold Marks says:

      Kann ich mir auch kaum vorstellen. Ich finde die Film-PR in Deutschland oft sehr bieder. Natürlich ist der finanzielle Aufwand für eine solche Event-Aktion nicht gering, aber damit schreibt man sich in das Gedächtnis.
      Seufzen.
      Und auf Besserung hoffen. :-)

  2. Stefan says:

    Nunja, hinzu kommt, dass wenn ich mir solch eine Aktion mit den Journos aus Stuttgart vorstelle, viele wohl auch nicht für so was zu haben wären … ^^

    • Gerold Marks says:

      Hier sicher nicht besser. Mag auch eine Generationenfrage sein. Ich würde auch eher ein gemischtes Publikum quer durch die Branchen einladen als nur Filmkritiker.

Leave a Reply