Starpianist Lang Lang stellt seine 3D-Live-Konzertaufnahme persönlich im CineStar in Berlin vor

27 08 2010

Ein großes Klassik-Ereignis erwartet die 3D-Freunde am Mittwoch, den 1. September im CineStar Original im Sony Center in Berlin. Star-Pianist Lang Lang, weltweit gefeiert als “Wunderkind der Klassik”, wird seine neue Konzert-DVD “Live in Vienna” persönlich vorstellen. Das Konzert mit Werken von Ludwig van Beethoven, Isaac Albéniz, Sergei Prokofjew und Frederic Chopin wird in brillanter Bild- und Tonqualität auf der großen Leinwand dargeboten – inklusive der halbstündige Eröffnungssequenz in 3D! Die Eintritts-Karten gibt es für 12 EUR direkt beim CineStar.

Das Programm

19.30 Uhr Einlass
20 Uhr Eröffnung und Moderation in Anwesenheit Lang Langs
20.15 Uhr Teil 1 des Konzerts in 3D
20.45 Uhr Pause
21 bis 22 Uhr Teil 2 des Konzerts

Der chinesische Pianist Lang Lang gewann bereits im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierwettbewerb – um mit neun Jahren sein Musikstudium in Peking anzutreten. Der Durchbruch gelang ihm beim Konzert Galaxy of Stars des Ravinia Festivals unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Der 1982 geborene Musiker gilt als charismatischer Popstar der Klassik-Landschaft: Der UNICEF-Botschafter spielte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking und bei der Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama in Oslo.

Bild © Cinestar · Alle Rechte vorbehalten.



medienboard Berlin-Brandenburg startet Förderung der Kinodigitalisierung – Anträge zum Download

5 08 2010

Wie berichtet hat sich nach einigen Bundesländern auch die medienboard Berlin-Brandenburg für eine Unterstützung der Kinos bei der Umrüstung zur digitalen Projektion entschieden. Ab sofort stehen die Antragsformulare für das bis 2015 laufende Sonderprogramm “Kinodigitalisierung” zur Verfügung. Eine Förderung können gewerbliche Kinos, als auch Programm- und Filmkunstkinos mit bis zu sechs Sälen beantragen, die mindestens ein Jahr kontinuierlichen Betrieb aufweisen. Vor allem ist eine Berücksichtigung der Kinos geplant, die in den letzten drei Jahren mit einem Kinoprogrammpreis ausgezeichnet wurden. Pro Kino sind maximal Förderungen für zwei Leinwände pro Jahr möglich.

Zu beachten ist die Misch-Finanzierung: ein Eigenanteil von 20% muss selbst vom Kino aufgebracht werden, die zu beantragende Förderung der medienboard beträgt bei einem Grundzuschuss 25% der Kosten, maximal 18.000 Euro pro Leinwand. Ein Zusatz-Zuschuss von weiteren 5% ist für Kinos in Städten unter 20.000 Einwohnern möglich. In der Finanzierung lassen sich natürlich auch Zuschüsse aus den Mitteln der FFA und des BKM einbringen.

Und die Förderung enthält eine klare Absage an Pläne der AG Kino, auch Techniken mit kleiner Auflösung als den DCI-Standard von 2K zu begünstigen.

Das Merkblatt zur Förderung gibt es unter diesem Link, das entsprechende Antragsformular hier. Die Einreichungen erfolgen zum Stichtag 1.10. 2010. Und Kinos, aufgepasst: Vor Antragsstellung darf mit dem Vorhaben nicht begonnen werden.

Quelle: Medienboard Berlin-Brandenburg



medienboard Berlin-Brandenburg stellt 300.000 € für Kinodigitalisierung zur Verfügung

14 07 2010

Nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtemmberg, Bayern und Niedersachsen stellt nun auch der Raum Berlin-Brandenburg über die medienboard Gelder für die Digitalisierung der Kinos zur Verfügung. Mit einem Betrag von 300.000 Euro für das laufenden Jahr ist ein Anfang für die Zukunftssicherung der Kinos gegeben. Barbara Kisseler, Chefin der Berliner Senatskanzlei, ging bei der Bekanntgabe im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz der medienboard, zuversichtlich von einer Erhöhung in den Folgejahren aus. Das Einstellen des Betrages für die Digitalisierung ist auch ein „filmpolitisch wichtiges Signal an den Bund“, die Sperre für die Bundesmittel aufzuheben.

Die Förderung ist fakultativ mit der geplanten Bundesförderung kombinierbar. Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin der medienboard Berlin-Brandenburg, ist daran gelegen, dass auch die Kinos unterhalb der Einspielgrenze von 40.000 € nicht von der Nahrungsmittelkette abgekoppelt werden.

Details über die Vergabe-Richtlinien und Förderungshöchstgrenzen stehen noch aus.



Kinogruppe Cineplex digitalisiert vollständig – fordert aber Zukunftssicherheit von den Verleihern

13 07 2010

Der Kinomarkt positioniert sich neu- und die Entscheidungsfrage heißt nicht mehr ob Digital oder S3D. Beim Blick auf den kommenden Filmkalender und die 2D-Auswertungszahlen von 3D-Filmen sprechen die Zahlen für sich. Nach der ersten Erprobungszeit ist man im Hause Cineplex voll auf digitale Zukunft eingestimmt. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als zehn Mio. € hat Cineplex bereits etwa einhundert Leinwände für digital und S3D ausgerüstet- und plant nun die Volldigitalisierung aller verbleibenden analogen 450 Leinwände mit dem Umrüstungspartner XDC. Doch dieses Entgegenkommen an die Verleiher beim gleichzeitigem Fehlen eines Finanzierungsmodells für die gesamte Kinobranche bringt auch ein gewisses Risiko mit sich – einzelne Verleiher versuchen immer wieder die Auswertungsfenster zu Lasten der Kinos zu verkürzen, um die Filme schneller in den Pay-TV-Markt oder als Datenträger in den Handel zu bringen.

Die Position der Cineplex-Gruppe wurde nun in einer Pressemitteilung kundgetan. In dieser heißt es wörtlich:

Die 35 Gesellschafter von Cineplex Deutschland, der zweitgrößten Formation auf dem deutschen Kinomarkt, sind mit etwa 100 3D Anlagen führend. Mit einer Investition von mehr als zehn Mio. € hat Cineplex maßgeblich dazu beigetragen, dass in den zurückliegenden zwölf Monaten zahlreiche 3D Titel sehr erfolgreich ausgewertet werden konnten. Im Hinblick auf die weitere Digitalisierung des gesamten Kinoparks von insgesamt 450 Leinwänden hat Cineplex, nach dem offenbaren Scheitern eines Branchengeschäftsmodells, seine Bemühungen für eine alternative Finanzierungsform abgeschlossen. Nach intensiven Verhandlungen für Branchenmodelle und individuelle Lösungen
haben die Cineplex-Gesellschafter am 7. Juli 2010 beschlossen, mit XDC zunächst einen Letter of Intent zu unterzeichnen. Diesem Schritt zur vollständigen Systemumstellung liegt die feste Überzeugung zu Grunde, dass der Film auf der großen Leinwand auch in Zukunft ein einzigartiges
Erlebnis für die Kinobesucher darstellen wird.

Cineplex folgt damit auch der Empfehlung aller großen Filmverleiher, sich für die Digitalisierung mit einem Drittpartner vertraglich zu verpflichten. Umso irritierender wirken die Signale, die derzeit von der Verleihbranche und der Filmpolitik ausgehen. Angesichts der noch ausstehenden
Digitalisierungskosten für Cineplex in Millionenhöhe sowie dauerhaft höheren Betriebskosten, für die die Cineplex-Gesellschafter haften, muss der Erhalt des Geschäftsmodells Kino gewährleistet sein. Dieses Modell setzt darauf, dass ein Wille bei allen Marktteilnehmern erkennbar wird, der die exklusive Auswertung von Kinofilmen für wenigstens vier Monate sicherstellt. Bei einer weiteren Verkürzung des Auswertungsfensters oder gar dessen kompletter Abschaffung, die von manchen Verleihern sogar noch mit einer Erhöhung der Filmmiete einhergehen soll, wird nicht nur die erfolgreiche Auswertung von Kinofilmen untergraben, sondern auch die davon profitierenden, nachgelagerten Auswertungsmedien. Für Cineplex entsteht damit der Eindruck, dass die Filmverleiher kein Interesse mehr an der Digitalisierung der Kinos haben, wenn sie zu einem Zeitpunkt, von dem die flächendeckende Digitalisierung von der individuellen Risikobereitschaft der Kinos abhängt, der wirtschaftlich notwendigen Kinoexklusivität eine Absage erteilen. Die Forderung von Disney-Geschäftsführer Thomas Menne und Constantin-Vorstand Martin Moszkowicz nach einer Fensterverkürzung bis hin zu einem zeitgleichen Start von Kino und PayTV auf dem Filmwirtschaftsgipfel in Berlin lassen nur diesen Schluss zu.

Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Gesellschafter von Cineplex die Frage, ob eine Investition in die Digitalisierung zukunftssicher ist oder vielmehr ein existenzbedrohendes Risiko darstellt. Auch die Entscheidung von Filmpolitik und FFA, sogenannte Marktkinos erst dann finanziell zu unterstützen, wenn alle – also auch die letzten – Vorbehaltszahlungen und Verfahren zurückgenommen worden sind, bei gleichzeitiger Förderung der sogenannten Kriterienkinos, stellt ein weiteres Hemmnis zur Digitalisierung sowie zudem einen eklatanten Eingriff in die Wettbewerbsverhältnisse innerhalb der Kinobranche dar.
„Aus diesem Grund appellieren wir an die Filmverleiher und die Politik, das ihre zu tun, um uns in unseren Bemühungen zu unterstützen, die technisch notwendige Erneuerung zu stemmen. Wir sind nicht gewillt, derartige wirtschaftliche Risiken einzugehen, um dem Verleih zu signifikanten Einsparungen zu verhelfen, wenn dieser gleichzeitig uns die Geschäftsbasis entzieht,“ fasst Geschäftsführer Kim Ludolf Koch die Stimmung zusammen. „Vor allem erwarten wir von unseren Verleihpartnern daher ein eindeutiges Commitment zur Beibehaltung des Auswertungsfensters und vom Gesetzgeber eine Fensterfixierung auf sechs Monate bei geförderten Filmen. Wir werden mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass die Geschäftsgrundlage für unsere Kinos bestehen bleibt“.

Nach der Kinopolis wartet auch die Cineplex-Gruppe nicht mehr auf politische Lösungen für eine Volldigitalisierung- und verschafft sich so einen deutlich besseren Ausgangspunkt für das Fortbestehen ihrer Häuser. Bleibt zu hoffen, dass die Early Adaptor nicht ihren Mut durch politische Weichenstellung oder strategisches Kalkül nachträglich teuer bezahlen. Das wäre ein großer Vertrauensbruch für die gesamte Branche.



Digitalisierung: FFA-Verwaltungsrat ebnet Weg zur Förderung der Kriterienkinos

1 07 2010

Nach eigenen Angaben hat der Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt FFA auf seiner heutigen Sitzung den Weg für die Förderung der Digitalisierung der sogenannten Kriterienkinos geebnet. Laut Pressesprecher Thomas Schulz wurde die Einbindung der FFA in die Förderung des digitalen Kinos beschlossen.

Wörtlich heißt es: „Das Gremium beschloss in Berlin eine Änderung des laufenden Wirtschaftsplans. Danach werden bis zu 12 Mio. Euro aus dem laufenden Haushalt der FFA für Förderungsmaßnahmen zur Digitalisierung der Kinowirtschaft bereitgestellt. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass die formale Änderung des Wirtschaftsplans vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) genehmigt und die notwendige Rechtsverordnung erlassen wird. Die Mittel sollen für Förderungsmaßnahmen von 1.200 so genannten Kriterienkinos zur Verfügung gestellt werden, die vom Staatsminister Bernd Neumann im Rahmen seines Zwei-Säulen-Modelles festgelegt worden waren.“

Details sind noch nicht geklärt, auch steht noch die Zustimmung des BKM und des Bundeskartellamtes aus. FFA-Präsident Eberhard Junkerdorf bezeichnete den Beschluss als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Als Kriterienkinos werden die Filmtheater mit mindestens 40.000 Euro Jahresumsatz oder 8000 Besucher pro Jahr definiert, die jedoch einen Jahresumsatz von 180.000 Euro unterschreiten. Dieser Entschluss mag eine Rettung für die kleinen Kinos sein, deren Existenz aufgrund fehlender Finanzierung der Digitalisierung von manchen als bedroht angesehen wird. Da geht es nicht mehr um eine Innovation, sondern um Existenz. Bleibt zu hoffe, dass die Gelder nun tatsächlich schnell zur Verfügung gestellt werden, Anträge zur Förderung von Kinobetreiber liegen bereits vor.

Quelle: FFA



Digitalisierung: Berliner Philharmoniker übertragen Saisoneröffnungs-Konzert live in deutsche Kinos

29 06 2010

Karten für die Berliner Philharmoniker zu ergattern ist nicht leicht. Das liegt zum einen am dem exzellenten Klangkörper des Orchesters, zum anderen am charismatischen künstlerischen Leiter und Dirigenten Sir Simon Rattle. Es wundert nicht, dass das Konzert zur Saisoneröffnung 2010/2011 am Freitag, den 27. August 2010 schon jetzt ausverkauft ist. Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 4 B-Dur op. 60 von Ludwig van Beethoven
 und die Symphonie Nr. 1 D-Dur von Gustav Mahler.

Doch auch wer keine Karte ergattern konnte, kann dank Digitalisierung live dabei sein. Als alternativer Content stehen Live-Opernübertragungen wie aus der Met in New York schon lange erfolgreich auf dem Spielplan der digitalen Kinos. Zum ersten Mal übertragen nun die Berliner Philharmoniker eines ihrer Konzerte in High Definition in über 30 Kinos in Deutschland.

Die Karten zu 19 Euro gibt es an den Kinokassen oder können über das Internet bestellt werden. Hier alle Spielorte:

OrtKinoAdresse
BambergCineStar – Der FilmpalastLudwigstraße 2
BerlinCineStar – OriginalPotsdamer Straße 4
Berlin WildauCineStar – Der FilmpalastChausseestraße 1
BielefeldCineStar – Der FilmpalastZimmerstraße 10–14
BremenCineStar Kristall-PalastHans-Bredow-Straße 9
CelleComet CinemasNeue Straße 14
ChemnitzCineStar am Roten TurmNeumarkt 2
DürenComet CinemasFritz-Erler-Straße 32
DortmundCineStar – Der FilmpalastSteinstraße 44
ErfurtCineStar – Der FilmpalastHirschlachufer 7
ErlangenCineStar – Der FilmpalastNürnberger Str. 31
FuldaCineStar – Der FilmpalastLöherstraße 41
GarbsenCineStar – Der FilmpalastRathausplatz 2
GörlitzFilmpalastJakobstraße 16
HildesheimThega – FilmpalastTheaterstraße 6
IngolstadtCineStar WestparkAm Westpark 2
IserlohnCineStar – Der FilmpalastKurt-Schumacher-Ring 1–3
KarlsruheFilmpalast am ZKMBrauerstraße 40
KasselCineStar – Der FilmpalastKarlsplatz 8
KonstanzCineStar – Der FilmpalastBodanstrasse 1
LeipzigCineStar – Der FilmpalastPetersstraße 44
LübeckCineStar – Filmpalast StadthalleMühlenbrücke 11
LüneburgCineStarFährsteg
LudwigshafenCineStar in der WalzmühleYorckstraße 2
MainzCineStar – Der FilmpalastHolzhofstraße 1
OberhausenCineStar – Der FilmpalastLuise-Albertz-Platz 1
OsnabrückCineStar – Der FilmpalastTheodor-Heuss-Platz 6–9
RiesaFilmpalastHauptstraße 72
RostockCineStar Lütten KleinSt.-Petersburger-Str. 18b
SaarbrückenCineStar – Der FilmpalastSt.-Johanner-Straße 61
SchwerinCapitolWismarsche Str. 126
SiegenCineStar – Der FilmpalastSandstraße 31
Villingen-SchwenningenCineStar – Der FilmpalastSchützenstraße 2

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite http://www.berliner-philharmoniker.de. Und, zukunftsgewandt findet man die Berliner Philharmoniker auch auf Youtube,  Facebook und Twitter.

Bild © Berliner Philharmoniker · Alle Rechte vorbehalten.