3-D oder 3D – das ist hier die Sonntagsfrage

30. Aug 2009 7 Kommentare von

Manchmal macht ein kleiner Strich den Unterschied: Amerikanische Medien schreiben beim stereoskopischen Kino fast immer von 3-D. Zwischen der Zahl und dem Buchstaben befindet sich der kleine Bindestrich, der es zusammen hält. Vorteil: man kann in den Texte unterscheiden, ob es sich um einen computergenerierten Film (CGI) handelt, also ein Film, der mit Renderprogramm wie Maya oder wie aus dem Hause Pixar geschaffen wurde. Oder eben, ob die dritte Dimension beim Betrachten zu sehen ist, das, was wir unter einem (stereoskopischen) 3D-Film wie Coraline, The Final Destination oder OBEN verstehen. Der Nachteil: die Schreibweise 3-D mit dem Bindestrich ist in Deutschland eher ungewöhnlich. Das sieht man auf den Filmplakaten, aber auch an den Anfragen, mit denen Personen über die Suchmaschinen auf DigitaleLeinwand.de kommen. Sie suchen alle nach dem Begriff 3D, da hat ein Bndestrich nichts zu suchen.

Ich hätte gerne eure Meinung gewusst. Stimmt ab, welche Schreibweise ihr favorisiert. 3-D oder 3D oder sitzt ihr auf dem Zaun und es ist euch egal?

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7 Responses to “3-D oder 3D – das ist hier die Sonntagsfrage”

  1. Daniel says:

    Mir ist eigentlich 3D auch sympatischer, aber die Unterscheidung zw. einem computergeneriertem Film (Maya, Softimage) sollte schon irgendwie klar werden. Insofern habe ich mich erst während des Artikels umentschieden und für 3-D gestimmt. Die Klarheit des Symbols hat definitiv vorrang vor meiner persönlichen kognitiven Dissonanz. *g*

  2. mg2star23 says:

    mir ist ebenfalls 3D sympathischer, da es einfach auch ästhetischer ist. bindestriche wie in 3-D sind da immer etwas holprig.
    die argumentation mit dem 3d hinsichtlich cgi-filmen wurde mir nicht ganz klar, stecke hierzu zu wenig in diesem thema.

  3. Franzi says:

    3D find ich auch besser :)

  4. cromax says:

    Ich befürchte das die Unterscheidung in der oben angeführten Schreibweise auch nicht in der Bevölkerung viel mehr für Klarheit sorgen wird. Ich wäre viel mehr für eine Schreibweise wie ” Stereo -3D ” . Das ist zwar nicht so bequem, benennt das Kind aber beim Namen.

  5. Daniel says:

    Desweiteren stellt sich sowieso die Frage, wielange der Begriff “3D” oder “3-D” gebraucht wird. Gehen wir nicht alle davon aus, dass in spätestens 3 Jahren jeder Film in 3-D *g* in die Kinos kommt. Ich spreche natürlich vom Mainstream. Aber die Technikindustrie wird sicherlich nachziehen, so dass auch der kleine Hobbyfilmer in ca. 10 Jahren seine Kinder in 3-D auf die Super-Duper-8x-fach-GreenRay-Disc bannt.
    Achso, da freu ich mich übrigens drauf ;) .

  6. Gerold Marks says:

    Sogenannte 3D-Programme wie Maya, Softimage, Cinema 4D, Blender, Auto CAD und Co ermöglichen das Modellieren und Gestalten von Dingen im dreidimensionalen Raum. Die Elemente werden auch in der Tiefe angeordnet. An den ersten computergenerierten Spielfilm “Toy Story” von PIxar erinnerst Du Dich bestimmt. Allerdings wird beim Ausspielen der Filme die Tiefendimension nur für Objektpositionen, Schatten, Schärfen u.ä. genutzt. Eine stereoskopische BIldinformation, also ein wiederholtes Bild mit versetztem Augenabstand enthalten sie nicht. Aber sie tragen mit 3D halt die gleiche Bezeichnung, was z.B. bei sehr vielen Personen beim Film “Planet 51″ zu Missverständnissen führte. Zwar kann man anhand des Looks sehen, ob es sich um ein computergeneriertes Filmbild handelt, ob es dann aber auch eine stereoskopische 3D-Fassung von dem Film geben wird, beschreibt meist nur ein Textzusatz.

  7. Gerold Marks says:

    Sehr schön formuliert! :-)

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